Viele viele Schäfchen suchen Schatten...
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ANTA 3 GRANDE DO CAMINHO DA FANICA
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| Befindet sich direkt rechts am Straßenrand. |
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Nur ein kurzes Stück weiter auf der linken Seite dieser
Dolmen. Es gab noch einen links, aber den haben wir nicht
gesehen.
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| Diesen Dolmen hatte ich
2024 schon mal besucht. Die Zufahrt ist witzig: Ein großes
Schild "Anta" weist den Weg und man landet quasi in einem
Hinterhof. Damals war ich etwas verdutzt. Ich wollte dann
wenden, weil ich glaubte, irgendwie falsch eingebogen zu sein.
Und als ich meinen Kopf nach links wandte, sah ich den Dolmen
dann doch noch :-) Direkt an ein Haus angebaut - oder
eingebaut. |
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ANTA
GRANDE DA COMENDA DA IGREJA
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Dieser Dolmen ist ein
bißchen schwierig zu finden: Von der Straße aus ist kein Weg
zu sehen, laut Beschreibung müsste da aber einer sein. Es gibt
ein großes Metallgittertor. Bertram sieht, dass es dort kein
Schloß gibt. Er öffnet das Tor und ich parke das Auto dort auf
der Wiese. Auf der Wiese stehen einige Bullen.
Wir laufen auf Verdacht einer Fahrspur nach, die endet dann
aber. Dort gibt es einen weiteren Durchgang, die
Schließvorrichtung läßt sich problemlos öffnen.
Von dort aus führt ein Trampelpfad durch die Wiese - von einem
Dolmen ist nichts zu sehen. Der sollte eigentlich auf einer
leichten Anhöhe stehen. Eine Anhöhe ist aber nicht zu sehen.
Also folgen wir dem Trampelpfad. Es besteht ja die Chance,
dass wir nicht die Ersten und Einzigen sind, die Dolmen
besuchen.
Die Entfernung vom an der Straße geparkten Auto bis zum Dolmen
beträgt ca. 600 m. Die Temperaturen sind zum Glück moderat. |
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Schuppenmiere
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 Für die Bullen sind wir offenbar eine
interessante Abwechslung :-)
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Unterwegs sehen wir immer wieder Störche
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ANTA DO MONTE DOS SOLDOS
/ ANTA DA OUTEIRO DE SANTA CLARA
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EVORA
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Im Stadtzentrum sind Parkplätze wohl eher für die Anwohner
reserviert. Wir suchen uns also einen Parkplatz möglichst nahe
des Restaurants Frambuesa (= Himbeere). Trotzdem schleppe ich
mich mühsam durch die Gassen. Mit dem Ergebnis, dass ich die
nächsten Tage einen kräftigen Muskelkater habe :-( Aber egal.
Bewegung tut gut, sagen sie alle... |
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Türgriffe: Fische
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DIANA-TEMPEL
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| Tatsächlich interessierte
mich der DIANA-Tempel, der übrigens wohl eher dem Jupiter
geweiht sei, wie ich lese. Es genügt mir, wenn ich im
Vorbeifahren einen Blick drauf werfen kann. Vorbeifahren kann
man nicht, aber nicht weit unterhalb kann man parken. Ich
mache meine Fotos - und dann bin ich froh, wenn ich bald
wieder die Stadt verlassen kann :-) |
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Der Tempel stammt aus der Zeit der
römischen Herrschaft über weite Teile Europas. Erbaut wurde
das Bauwerk vermutlich zum Ende des 2. Jahrhunderts. Zu dieser
Zeit bildete der Tempel das Zentrum der Stadt, das zur
römischen Herrschaftszeit für politische und religiöse
Veranstaltungen genutzt wurde.
Auf einem Sockel von 25 mal 15 Meter erhebt sich das Podium
fast vier Meter in die Höhe. Insgesamt 14 Säulen stehen noch
heute auf dem Podium, viel mehr waren es noch vor 19.
Jahrhunderten.
Sie bestehen aus Estremoz-Marmor und tragen teilweise noch den
horizontalen Balken, Architrav genannt. Auch Teile der
einstigen Dekoration sind noch erhalten.
Weltkulturerbe seit 1986
Die Zerstörung und der Verfall des Römischen Tempels beginnen
mit dem Niedergang des Römischen Reiches. In den
Geschichtsbüchern gibt es Belege dafür, dass Barbaren den
Tempel im 5. Jahrhundert verwüsteten. Viele der heute
fehlenden Säulen wurden in anderen Bauwerken verwendet, der
totalen Zerstörung entging der Tempel von Évora.
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| Bertram + Marko gehen noch ein paar Schritte
durch das Städtchen und ich gehe zurück zum Auto, wo Paulo und
Sammy warten :-) |
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