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Kaum zu glauben

Es steht geschrieben


Letzte Aktualisierung: 30.01.2018 21:51
JUNGFRAUENGEBURT
 
Interessante Betrachtung:
 
Unter Gottes Volk - damals Israel - war spätestens seit der Zeit Jesajas (ca. 740 - 700 v. Chr.) bekannt, dass dermaleinst eine Jungfrau schwanger werden und einen Sohn, den Messias, gebären würde. Wir können davon ausgehen, dass diese Prophezeiung immer und immer wieder gelesen und studiert wurde.
 
Jesaja 7:14
14 Darum so wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel. (Immanu-El / Gott ist mit uns)
 
Diese Prophezeiung steht im Zusammenhang mit König Ahas. Sie wurde von Jesaja ausgesprochen, an Ahas gerichtet. Ahas hatte Schwierigkeiten mit anderen, assyrischen Königen, die ihn bedrängten. Jesaja teilte ihm mit, dass Gott ihm ein Zeichen geben werde, das zeigen sollte, dass Gott mit Juda sein werde, sodass Juda kein Bündnis mit Assyrien anstreben müsse.
 
Ahas:
Ahas, ein hebräischer männlicher Vorname mit der Bedeutung "hat gehalten"; eine Abkürzung von Joahas II. (von Juda), "Jahwe hat gehalten".
Ahas
war der 12. König von Juda, König des Südreiches Juda (735 - 715 v. Chr., andere Quelle besagt 742 - 727 v. Chr.), Nachfolger seines Vaters Jotam und Vorgänger seines Sohnes Hiskija. Letzterer ist ja wohl bekannter. Ahas war 20 Jahre alt, als er anfing zu regieren (in einer hebräischen Handschrift, der Septuaginta und anderen Übersetzungen wird im Buch der Chronik das Alter von Ahas mit 25 Jahren angegeben), und er regierte 16 Jahre. Sein Sohn Hiskia war 25 Jahre alt, als er Ahas als König folgte.
Ahas stellte gegossene Bilder für die Baalim auf, ließ seine Kinder durchs Feuer gehen und gab sich selbst dem Götzendienst hin (2. Kön 16,2-20; 2. Chr 28,2-27).
König Ahas erschuf die Baale und betete sie an, was ihn dazu brachte, seine Kinder als Akt gottloser Anbetung im Feuer zu verbrennen. Dies wiederum führte zu Gottes Strafe in Form massiver militärischer Verluste durch den König von Aram, den König von Israel, den König von Assyrien, die Edomiter und die Philister.
Ahas' Glaube an eine fremde Macht und einen falschen Verbündeten trieb ihn noch weiter vom Gott seiner Väter weg, was letztlich zu seinem Untergang und dem Untergang ganz Israels führte (2. Chronik 28:23)
 
Jesaja war ein Prophet in den Tagen Ahas, aber der König beachtete dessen Ratschläge nicht. Über das Haus Davids musste Gericht kommen: 120.000 wurden an einem Tag getötet, und 200.000 Frauen und Kinder wurden nach Samaria verschleppt. Die Weggeführten wurden aber durch die Vermittlung Odeds, eines Propheten, wieder freigelassen. Gottes Güte wachte über Juda, und Ahas wurde das Zeichen gegeben: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen"
 
Folglich kann man auch davon ausgehen, dass sich die jungen, unverheirateten Frauen insgeheim fragten, WER denn nun die Auserwählte sein würde. "Bin ich's vielleicht? Oder eine andere?"'

Später wußten fleißige Studierer der Prophetie auch, dass die Zeit nun gekommen sein müsste (wobei die Menschen allerdings andere Vorstellungen davon hatten, was das für ein Messias sein würde... ein König, ein Befreier, der ihnen die Römer vom Hals schaffen würde...).

Der Prophet Micha prophezeite auch davon:
 
Micha 5:2
Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.

Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, so gebären soll, geboren habe; da werden dann die übrigen seiner Brüder wiederkommen zu den Kindern Israel.

Er wird aber auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und im Sieg des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, soweit die Welt ist.
 
Satan war diese Prophezeiung auch bekannt. Wir können davon ausgehen, dass er alles unternahm, um diese Jungfrauengeburt zu verhindern.
Eine Möglichkeit sah er offenbar darin, die Zahl der Jungfrauen zu verhindern, und zwar durch die Einführung der Tempelprostituion und Fruchtbarkeitskulte.
 
Keine Jungfrau - keine Jungfrauengeburt. Logisch.
 
Herodot:
Die "hässlichste Sitte" in Babylon, meinte der Historiker Herodot (um 490 bis 425 vor Christus), sei die massenhafte Kuppelei im Ischtar-Tempel. Einmal im Leben müssten alle Frauen des Landes dort niedersitzen und sich - gegen Geld - "einem Fremden preisgeben".

"Reiche und hochmütige" Damen, lästerte der Altgrieche, fahren im "verdeckten Wagen" vor.
 
Strabon:
Ähnlich schändlich trieben es angeblich die Perser am Schwarzen Meer. Dort würden "jungfräuliche Töchter" - kaum zwölf Jahre alt - der Kultprostitution geweiht, behauptete Strabon: "Sie behandeln ihre Liebhaber so freundlich, dass sie sie sogar bewirten."
 
Juden:
Auch die Juden: Rund ein Dutzend Stellen im Alten Testament kreisen um "Kedeschen". Der Name steht für weibliches und männliches Kultpersonal. Die Bibel nennt sie "Weihebuhlen" und "Lustknaben". Im 5. Buch Mose wird Strichjungen verboten, ihr "Hundegeld" dem Haus des Jahwe zu stiften.
 
5. Mose 23:17-18
17 
Es soll keine Hure sein unter den Töchtern Israels und kein Hurer unter den Söhnen Israels.

18 
Du sollst keinen Hurenlohn noch Hundegeld in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen aus irgend einem Gelübde; denn das ist dem HERRN, deinem Gott, beides ein Greuel.
 

"Hundegeld" (oder "Preis eines Hundes") ist ein biblischer Begriff, der in 5. Mose 23,19 vorkommt und sich auf die Bezahlung für Tempelprostitution bezieht, da Hunde in der damaligen Kultur als unrein galten und das Wort oft als abwertende Bezeichnung für Männer diente, die sexuelle Dienstleistungen anboten, ähnlich dem "Hurenlohn", der ebenfalls verboten ist. Es bezeichnet also kein eigentliches Geld für Hunde, sondern den als schmutzig und verwerflich angesehenen Lohn für sexuelle Dienste, den man nicht im Tempel anbieten sollte, wie amazingfacts.org und sermon-online.org erklären. 

Zuhauf liegen derlei Berichte aus dem klassischen Altertum vor: Von Sizilien bis Theben sollen Völkerschaften perversen religiösen Bräuchen gefrönt haben.
 
  • Heiligtümer, die nebenbei Bordelle führten;
  • Tempel, in denen Mädchen - noch vor ihrer ersten Menstruation - höchste Priesterämter ausübten;
  • Profi-Dirnen, die aus eigener Tasche Kultorte stifteten - etwa für eine Göttin "Aphrodite Porne".
Vorbehalte gegen das Gewerbe gab es am Euphrat kaum. Eine Tontafel erzählt von einer jungen Frau, die im Haus der Eltern die Kunden empfängt. Als Lohn erhält sie Ferkelfleisch.
 
Vor einiger Zeit hat der Experte Wilhelm eine spannende juristische Urkunde entdeckt. Sie ist rund 3300 Jahre alt. Dort wird berichtet, wie eine Harimtu vom eigenen Vater zur Buhlerei an den Ischtar-Tempel überreicht wird.
 
Ägypten:
Aber auch fernab, im Haupttempel von Theben, im Land der Pharaonen, gab es eine "Gottesgemahlin des Amun".

Besetzt wurde dieses Priesteramt von einer "schönen Jungfrau aus angesehenstem Geschlecht", heißt es bei Strabon. "Und sie gibt sich jedem hin, bis die natürliche Reinigung des Körpers einsetzt" (gemeint ist die Menstruation).
 
Kindesmissbrauch am Nil? Manche Wissenschaftler kommen angesichts der vielen Hinweise ins Grübeln - zumal ein neues Dokument die Debatte befeuert.

Es ist ein verschlissener Fetzen einer ägyptischen Schriftrolle, in der es ebenfalls um kleine Priesterinnen geht.

Bis zur ersten Regelblutung, heißt es in dem Text, dürften die Mädchen im Tempel arbeiten. Dann aber "verstößt man sie aus ihrem Dienst".
 
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