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Es steht geschrieben


... Wunder

... Zeitpunkt des Kommens Jesu

Letzte Aktualisierung: 09.02.2026 2:00 h
GOTT WARNT RECHTZEITIG
 
Das Wort Gottes gibt uns alle wichtigen Informationen die wir brauchen, um wichtige Ereignisse in der Zeitgeschichte im Voraus zu wissen. Gott spricht durch seine Knechte, die Propheten. Da Gott sich nie ändert, können wir davon ausgehen, dass wir auch heute noch rechtzeitig gewarnt werden. Wir müssen aber seine Stimme kennen und darauf vorbereitet sein.
 
Amos 3:7
Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss/Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.
 
Jesaja 42:9
Siehe, was ich zuvor habe verkündigt, ist gekommen; so verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich’s euch hören.
 
Für diejenigen, die Christi Wiederkunft nicht erwarten, kommt er "wie ein Dieb in der Nacht". Aber sein Volk wird er mit seiner Wiederkunft nicht überrumpeln.
 
Matthäus 24:36
Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.

Eine alte englische Version dieser Passage drückt es folgendermaßen aus:

"Aber den Tag und die Stunde wird nicht ein Mensch bekannt machen, auch nicht ein Engel der im Himmel ist, auch nicht der Sohn, aber der Vater."
 

Als Jesus dies feststellte, weiß niemand den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft, den der himmlische Vater festgelegt hat (vgl. Apg. 1, 7)

 
Apostelgeschichte 1:7
Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat;
 
In diesem ganzen Kapitel (Matthäus 24) beschreibt er aber viele Zeichen der Zeit, damit wir das Herannahen seiner Wiederkunft erkennen können, so wie die damaligen Menschen am Beispiel eines Feigenbaumes – wenn er Blätter treibt – wussten, dass dann der Sommer nahe ist.
 
Lukas 21:28+31
Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht.
Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.
 
Jesus selbst ermahnt uns, den Propheten Daniel zu lesen, der die Vorzeichen des Endes beschrieben hat, damit wir die Nähe der Wiederkunft erkennen.
 
Hier einige Beispiele, wie Gott die Menschen rechtzeitig vor seinen Gerichten warnt oder wichtige, bevorstehende Ereignisse ankündigt:
 
NOAH
 

Noah hat gewußt, dass die Sintflut in seiner Generation kommen wird. Aber zunächst wußte er weder Zeit noch Stunde.

 
1. Mose 6:18
Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten; und du sollst in den Kasten/die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deinem Weibe und mit deiner Söhne Weibern.
 
Und dann wurde Noah der genaue Tag mitgeteilt:
 
1. Mose 7:1+4
Und der Herr sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit.
Denn von nun an über sieben Tage will ich regnen lassen auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem Erdboden alles, was Wesen hat, was ich gemacht habe.
 
SODOM UND GOMORRA
 
Lot erfuhr, dass die Vernichtung kurz bevorsteht:
 
1. Mose 19:14
Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Eidamen (mit den Männern), die seine Töchter nehmen (heiraten) sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort; denn der Herr wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich.
 
Dann erfuhr er auch den genauen Zeitpunkt: Nachdem diese Nacht vorbei ist, geschieht es!
 
1. Mose 19:15+16
Da nun die Morgenröte aufging, hießen die Engel den Lot eilen und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei Töchter, die vorhanden sind, daß du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt.
Da er aber verzog, ergriffen die Männer ihn und sein Weib und seine zwei Töchter bei der Hand, darum daß der Herr ihn verschonte, und führten ihn hinaus und ließen ihn (erst) draußen vor der Stadt (wieder los).
 
AUSZUG AUS ÄGYPTEN
 
Die Generation, die am Ende von 400 Jahren Sklaverei in Ägypten lebt, wird ausziehen:
 
1. Mose 15:13
Da sprach er zu Abram: Das sollst du wissen, daß dein Same wird fremd sein in einem Lande, das nicht sein ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen vierhundert Jahre.
 
Am 14. Tag des ersten Monats sollten sie ausziehen:
 
2. Mose 12:1-3, 6+17
Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland:
Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben.
Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprecht: Am zehnten Tage dieses Monats nehme ein jeglicher ein Lamm, wo ein Hausvater ist, je ein Lamm zu einem Haus.
und sollt’s behalten bis auf den vierzehnten Tag des Monats. Und ein jegliches Häuflein im ganzen Israel soll’s schlachten gegen Abend.
Und haltet das ungesäuerte Brot; denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägyptenland geführt; darum sollt ihr diesen Tag halten, ihr und alle eure Nachkommen, zur ewigen Weise.
 
EINZUG IN DAS LAND KANAAN
 
Eure Kinder will ich hineinbringen:
 
4. Mose 14:29-31
Eure Leiber sollen in dieser Wüste verfallen; und alle, die ihr gezählt seid von zwanzig Jahren und darüber, die ihr wider mich gemurrt habt,
sollt nicht in das Land kommen, darüber ich meine Hand gehoben habe, daß ich euch darin wohnen ließe, außer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.
Eure Kinder, von denen ihr sagtet: Sie werden ein Raub sein, die will ich hineinbringen, daß sie erkennen sollen das Land, das ihr verwerft.
 
In drei Tagen werdet ihr über den Jordan gehen:
 
Josua 1:11
Gehet durch das Lager und gebietet dem Volk und sprecht: Schaffet euch Vorrat; denn über drei Tage werdet ihr über diesen Jordan gehen, daß ihr hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der Herr, euer Gott, geben wird.
 
NINIVE
 
Ninive's Untergang sollte in 40 Tagen geschehen:
 
Jona 3:4
Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen

Jona 3:10
Da aber Gott sah ihre Werke, daß sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.
 
ZERSTÖRUNG JERUSALEMS
 
Die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n.Ch. wurde bereits von Jesus vorausgesagt. Auch in Daniel wird schon darüber prophezeit.
 
Matthäus 24:15-18
Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!), - Daniel 9,26.27; Daniel 12,11.
alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;
und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;
und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.

Lukas 21:20
Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket, daß herbeigekommen ist seine Verwüstung.
Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf das Gebirge, und wer drinnen ist, der weiche heraus, und wer auf dem Lande ist, der komme nicht hinein.
 
Daniel 11:31
Und es werden seine Heere daselbst stehen; die werden das Heiligtum in der Feste entweihen und das tägliche Opfer abtun und einen Greuel der Verwüstung aufrichten.
 
Für vierzig Jahre, nachdem Christus persönlich das Urteil über Jerusalem ausgesprochen hatte, verschob Gott das Gericht über die Stadt und diese Nation.
Die Römer zogen gegen Jerusalem. Nachdem die Römer die Stadt umzingelt hatten, zogen sie jedoch unerwarteter Weise ihre Truppen zurück, zu einem Zeitpunkt, als alles für einen Angriff günstig war.
Das gab den Christen, die die Worte Jesu beachteten, Gelegenheit, aus Jerusalem zu fliehen. Dreieinhalb Jahre später kehrten die Römer zurück.
 
Ellen G. White in Der Große Kampf
Jesus verkündete auch seine zuhörenden Jüngern das Urteil, welches über das abtrünnige Israels fallen würde, insbesondere die vergeltende Rache, die über sie hereinbrechen würde für ihre Ablehnung und die Kreuzigung des Messias. Unmissverständliche Zeichen würden dem schrecklichen Höhepunkt vorausgehen. Die gefürchtete Stunde würde schnell und plötzlich kommen. Und der Erlöser warnte seine Nachfolger: „Wenn ihr nun sehen werdet den Gräuel der Verwüstung, stehen an der heiligen Stätte, von dem gesagt ist durch den Propheten Daniel, - wer das liest der merke auf, - alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande.“ Matthäus 24:15.16. Wenn die heidnischen Standarten der Römer auf heiligen Boden, welche sich über eine Achtelmeile außerhalb der Stadtmauern befand, errichtet werden sollten, dann sollten die Nachfolger Christi ihr Heil in der Flucht suchen. Sobald die warnenden Zeichen erkannt werden sollten, würde das Gericht so schnell nachfolgen, dass jene welche flüchten sollten, nicht zögern dürften. Derjenige, welcher sich zufällig auf dem Dach seines Hauses befindet, darf nicht herabsteigen, um durch das Haus auf die Strasse zu gelangen, sondern muss über die Dächer hinweg laufen bis er die Stadtmauern erreiche und so gerettet werde „wie vor Feuer“. Diejenigen, welche auf den Feldern und in den Weingärten arbeiteten, dürften sich nicht die Zeit nehmen, ihre Oberkleidung zu holen, welche sie sich auf die Seite gelegt hatten, um in der Hitze des Tages sich abzumühen. Sie durften nicht einen Moment zögern, da sie sonst an der allgemeinen Vernichtung teilhaftig sein würden Während der Herrschaft des Herodes wurde Jerusalem nicht nur auf großartige Weise verschönert sondern durch die Errichtung von Türmen, Mauern und Burgen, welche noch zu der natürlichen Stärke ihrer Position hinzugefügt wurde, hatte es auch den Ruf, anscheinend uneinnehmbar zu sein. Wer auch immer zu dieser Zeit öffentlich die Zerstörung vorausgesagt hätte, würde wie einst Noah als verrückter Unheilsredner gelten. Aber Christus hatte gesagt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Matthäus 24 :35. Wegen ihrer Sünde wurde der Zorn über Israel verkündet, und ihr hartnäckiger Unglauben besiegelte ihr endgültiges Schicksal.
 
Die lange anhaltende Geduld Gottes für Jerusalem bestärkte die Juden nur in ihrer hartnäckigen Unbußfertigkeit. Durch ihren Hass und ihrer Grausamkeit gegen die Jünger Jesu lehnten sie das letzte Angebot der Gnade ab. Jetzt zog Gott seinen Schutz über sie zurück, er zog seine Macht, welche bis dahin Satan und seine Engel zurückgehalten hatte, zurück und die Nation wurde unter der Kontrolle des Führers gelassen, welchen sie gewählt hatten. Ihre Kinder hatten die Gnade Christi verschmäht, welche sie befähigt hätte, (29) den üblen Einflüssen zu widerstehen und nun wurden sie von diesen überwältigt. Satan erregte die gefährlichsten und entwürdigenden Leidenschaften der Seele. Menschen waren nicht mehr vernünftig, sie waren jenseits der Vernunft, - kontrolliert von blinder Wut und Gelüsten. Sie wurden in ihrer Grausamkeit satanisch. Ob in der Familie oder in der ganzen Nation, gleich ob in den höchsten oder niedrigsten Klassen, es bestand überall Misstrauen, Eifersucht, Hass, Streit, Auflehnung und Mord. Es gab nirgendwo mehr Sicherheit. Freunde und Verwandten verrieten einander. Eltern erschlugen ihre Kinder und Kinder erschlugen ihre Eltern. Die Herrscher des Volkes hatten keine Macht, sich selbst zu beherrschen. Unkontrollierbare Leidenschaften machten sie zu Tyrannen. Die Juden hatten den Meineid akzeptiert um den unschuldigen Sohn Gottes zu verurteilen. Nun machten falsche Anschuldigungen ihr eigenes Leben unsicher. Durch ihre Taten sagten sie schon seit langer Zeit:
„Lasst uns doch in Ruhe mit dem Heiligen Israels!“ Jesaja 30:11.
Nun wurde ihr Wunsch erfüllt. Die Furcht vor Gott beunruhigte sie nicht mehr. Satan war an der Spitze der Nation und die höchsten weltlichen und religiösen Autoritäten waren unter seinem Einfluss.
 
Alle Voraussagen, welche von Christus betreffend der Zerstörung Israels gegeben worden waren, erfüllten sich bis auf den letzten Buchstaben. Die Juden verspürten die Wahrheit seiner Worte der Warnung, „Mit welchem Maß ihr messet, so sollt auch ihr gemessen werden.“

Zeichen und Wunder erschienen, Omen für Katastrophen und Verhängnis. Ein Komet, einem flammenden Schwert gleich, hing ein Jahr lang über der Stadt. Ein unnatürliches Licht wurde über dem Tempel schwebend, gesichtet. Auf den Wolken waren Streitwagen abgebildet, sich für den Kampf scharend. Mysteriöse Stimmen im Tempelhof stießen ihre warnenden Worte aus: „So lasset uns von dannen ziehen.“ Das östliche Tor des Innenhofs, welches aus Messing war, und derart schwer war, dass es mehrere Männer mit Mühe schließen konnten und mit Bolzen tief im festen Boden verankert, wurde gesehen, wie es sich um Mitternacht aus eigenen Kräften öffnete.

Sieben Jahre lang ging ein Mann die Strassen Jerusalems auf und ab und verkündete das Leid, das über die Stadt kommen würde. Tag und Nacht sang er die jammernden Verse: „Eine Stimme aus dem Osten, eine Stimme aus dem Westen, eine Stimme von den vier Winden, eine Stimme gegen Jerusalem und den Tempel; eine Stimme gegen den Bräutigam und die Braut, und eine Stimme gegen das ganze Volk.“ Die fremdartige Person wurde gefangen gesetzt und gegeißelt, aber kein Schmerzenslaut kam über seine Lippen. Zu Beschimpfungen und Gewalt antwortete er nur mit den Worten, „Wehe dir Jerusalem, wehe, wehe den Bewohnern darin!“ Seine warnende Stimme hörte nicht auf bis er bei der Belagerung, welche er vorausgesagt hatte, getötet wurde.
 
Nicht ein einziger Christ kam bei der Zerstörung Jerusalems um. Christus gab seinen Jüngern Warnungen, und alle die seinen Worten glaubten, beachteten die versprochenen Zeichen. Nachdem die Römer die Stadt umzingelt hatten, zogen sie unerwarteter Weise ihre Truppen zurück, zu einem Zeitpunkt, als alles für einen Angriff günstig war. Durch die Vorsehung Gottes wurde das versprochen Signal den wartenden Christen gegeben und ohne einen Moment zu zögern, flüchteten sie zu einem Ort der Sicherheit, - die Zufluchtsstadt Pella im Lande von Perea über den Jordan.
 
Micha 3:12
Darum wird Zion um euretwillen wie ein Acker gepflügt werden, und Jerusalem wird zum Steinhaufen werden und der Berg des Tempels zu einer wilden Höhe.
 
 
 
- Noah hat den genauen Tag 7 Tage vorher gewußt;
- Lot in Sodom und Gomorra wußte es 1 Tag vorher;
- Israel erfuhr den Tag des Auszugs aus Ägypten 2 Wochen vorher;
- Israel erfuhr die Einnahme Kanaans 3 Tage vorher;
- Ninive wurde 40 Tage vorher gewarnt. Da sie sich bekehrten, fand das Unheil aber nicht statt.
- Die Zerstörung Jerusalems wurde 40 Jahre vorher vorausgesagt.
 
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