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Kaum zu glauben

Es steht geschrieben

... Ereignis: Beginn der Sintflut 
... Name: Kusch
... Name: Nimrod
... Name: Riese Goliath 
... Name: Semiramis
... Name: Terach
... Ort: Garten Eden
... Riesen
... Riesengroß

 

Letzte Aktualisierung: 17.12.2016 12:44


BAALBEK --- HENOCH
 
Baalbek_Wikipedia
Uralte arabische Legenden berichten:

"Die Feste auf dem Berg Libanon ist das älteste Gebäude der Welt. Kain, der Sohn Adams, erbaute sie im Jahr 133 der Schöpfung in einem Wahnsinnsanfall. Er gab ihr den Namen seines Sohnes Henoch und bevölkerte sie mit Riesen, die für ihre Frevelhaftigkeit mit der Sintflut bestraft wurden.

Nach der Sintflut, als Nimrod über den Libanon herrschte, liess er Riesen kommen, die Feste von Baalbek wieder aufzubauen, die so heisst zu Ehren Baals, des Gottes der Moabiter, welche den Sonnengott anbeteten."

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Quelle: http://www.pacal.de/baalbek.htm

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Der Ort Baalbek liegt also im Staat Libanon, läßt uns Wikipedia wissen.

Wenn ich das richtig recherchiert habe, scheint der Ort Baalbek früher den Namen Henoch getragen zu haben und wurde von Kain gegründet. Dazwischen liegt allerdings die Sintflut. Es war wohl kein Steinchen mehr auf dem anderen geblieben. Trotzdem kann man schon vermuten, dass die ungefähre Position der Stadt noch nachzuvollziehen war. So hat man das bei der Zuordnung des Garten Edens zu den Flüssen Euphrat und Tigris ja auch gemacht.

Sei's wie's sei...
Fakt ist, dass VOR DER SINTFLUT Kain, der Sohn von Adam, eine Stadt baute, auf einem Berg, den man mit dem Libanon identifiziert. Sagt dieser arabische Text - und so steht es auch in der Bibel (dass Kain diese Stadt Henoch gebaut hat, meine ich...).
Quelle: www.Wikipedia.de

 
Die heutige libanesische Stadt Baalbek befindet sich etwa 90 Kilometer nordöstlich des Flughafens Beirut. Der Name Baalbek bedeutet "Stadt des Baal", was sich auf Baal, den Sonnengott des Altertums, bezieht.
Baalbek liegt 1.150 Meter über dem Meeresspiegel am Nordrand der Bekaa-Ebene, zwischen dem Libanongebirge und dem Antilibanongebirge und ist von Süden her über eine gut ausgebaute Straße erreichbar. Die zirka 70.000 Einwohner zählende Stadt ist von den zwei Flüssen Litani und Orontes umgeben, welche diesen Teil der Hochebene bewässern und ihn zum ertragreichsten Obst- und Gemüseanbaugebiet im Libanon machen. Auch das milde, feuchte Klima in der Region um die Stadt Baalbek sorgt für eine üppige Vegetation in diesem Gebiet und lässt einen grünen Gürtel rings um die Bekaa-Ebene entstehen. Der fruchtbare Boden brachte der 5000-jährigen Stadt schon in der Antike Wohlstand und Reichtum.
 
Das antike Baalbek wurde auf einem Hügel errichtet, der bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. von den Phöniziern besiedelt war. Später bauten hier die Araber, in Form einer Tempelanlage, ein riesiges Heiligtum für den Gott Baal. Im Jahre 15 v. Chr. gründeten die Römer hier eine Siedlung für Kriegsveteranen. Aufgrund dessen, dass sie den Wettergott Baal mit ihrem Sonnengott Helios gleichsetzten, nannten die Römer die entstehende Stadt Heliopolis (Stadt des Sonnengottes). In den folgenden Jahren bauten Sie die Tempelanlage auf dem Hügel aus und verliehen ihr eine vorher kaum gekannte Monumentalität.
 
Blick von oben...
Baalbeck_Tempelareal

Quelle: www.Firstlegend.de
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1. Mose 4:17
Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.
 
Zudem wissen wir, dass Adam mehr als doppelt so groß war wie ein heute lebender Mensch - sagen wir mal... 1,80m x 2 = 3,60m. Also war Adam an die 4,00m groß. Und folglich wohl auch sein Sohn Kain. Die Aussage, dass die Stadt Henoch mit Riesen bevölkert wurde, kann deshalb durchaus wahr sein. Allesamt riesig große Nachkommen Kains...

Die Nachkommen Kains waren nicht gottesfürchtig und die Ausbreitung der sündhaften Taten unter diesen gottlosen Menschen führte tatsächlich zur Sintflut, die ungefähr im Jahr 1656 nach der Schöpfung passierte.
 
Nach der Sintflut herrschte Nimrod, der Urenkel von Noah, über den Libanon. Es gab ganz offensichtlich noch immer sehr große Menschen, sog. "Riesen", wie uns die Bibel wissen lässt:

Goliath, Jischbi-Benob, Sippai und noch einer, der als besonderes Merkmal sechs Finger an jeder Hand und sechs Zehen an jedem Fuß hatte. Diese vier Riesen-Brüder waren Nachkommen von Rafa. So erzählt uns die Bibel das.
 
Die 12 Kundschafter, die das Land Kanaan über dem Jordan erkunden sollten, trafen auch auf Riesen:
4. Mose 13:33
Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen.
 
Und hier auch noch Erwähnungen:
 
5. Mose 2:11
10 Die Emiter haben vorzeiten darin gewohnt; das war ein großes, starkes und hoch gewachsenes Volk wie die Anakiter.
11 Man hielt sie auch für Riesen wie die Anakiter; und die Moabiter nennen sie Emiter.
 
5. Mose 2:20+21
20 Auch dies gilt als Land der Riesen und es haben auch vorzeiten Riesen darin gewohnt, und die Ammoniter nennen sie Samsummiter.
21 Das war ein großes, starkes und hoch gewachsenes Volk wie die Anakiter. Und der HERR vertilgte sie vor ihnen und ließ sie ihr Land besitzen, sodass sie an ihrer statt dort wohnten,
 
5. Mose 3:11+13
11 Denn allein der König Og von Baschan war noch übrig von den Riesen. Siehe, in Rabba, der Stadt der Ammoniter, ist sein steinerner Sarg, neun Ellen lang und vier Ellen breit *) nach gewöhnlicher Elle.
13 Aber das übrige Gilead und das ganze Baschan, das Königreich Ogs, gab ich dem halben Stamm Manasse, die ganze Gegend von Argob. Dies ganze Baschan heißt »Land der Riesen«.

Josua 12:4
4 Dazu das Gebiet des Königs Og von Baschan, der noch von den Riesen übrig geblieben war und in Aschtarot und Edreï wohnte
Josua 13:12
12 das ganze Reich Ogs von Baschan, der in Aschtarot und Edreï herrschte und der noch übrig geblieben war von den Riesen. Mose aber hatte sie geschlagen und vertrieben.
 
*) Sein Grab sei 9 Ellen lang und 4 Ellen breit gewesen = ca. 4,05 x 1,80 m
 
2. Samuel 21:16+18+20+22
16 Aber da war einer der Riesensöhne (andere Übersetzung: Jischbi-Benob)und das Gewicht seines Speers war dreihundert Lot Kupfer, dazu hatte er eine neue Rüstung. Der wollte David erschlagen.
18 Danach erhob sich noch ein Krieg bei Gob mit den Philistern. Da erschlug Sibbechai, der Huschatiter, den Saf (andere Übersetzung: Sippai), der auch einer vom Geschlecht der Riesen war.
20 Und es erhob sich noch ein Krieg bei Gat. Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen, das sind vierundzwanzig an der Zahl, und auch er war vom Geschlecht der Riesen.
22 Diese vier stammten vom Geschlecht der Riesen in Gat und fielen durch die Hand Davids und seiner Kriegsleute.
 
vgl. 1. Chroniker 20:4+6+8
4 Danach erhob sich ein Krieg bei Geser mit den Philistern. Damals erschlug Sibbechai, der Huschatiter, den Saf, der vom Geschlecht der Riesen war, und sie wurden gedemütigt.
6 Abermals erhob sich ein Krieg bei Gat. Da war ein großer Mann, der hatte je sechs Finger und sechs Zehen, die machen zusammen vierundzwanzig, und auch er war vom Geschlecht der Riesen.
8 Diese stammten vom Geschlecht der Riesen in Gat und fielen durch die Hand Davids und seiner Kriegsleute.
 
2. Samuel 23:21
20 Und Benaja, der Sohn Jojadas, ein streitbarer Mann von großen Taten, war aus Kabzeel; der erschlug die beiden »Gotteslöwen« der Moabiter. Er stieg hinab und erschlug einen Löwen in einem Brunnen, als Schnee gefallen war.
21 Er erschlug auch einen ägyptischen Mann, einen Riesen, der hatte einen Spieß in seiner Hand. Er aber ging zu ihm hinab mit einem Stecken und riss dem Ägypter den Spieß aus der Hand und durchbohrte ihn mit dessen eigenem Spieß.
 
Zurück zu der arabischen Legende:
Nimrod ließ Riesen kommen, die die Feste Baalbek wieder aufbauen sollten.

Riesen gab es. Und direkt nach der Sintflut zur Zeit Nimrods definitiv noch mehr als später zur Zeit des Volkes Israels.

 
Zeitlich ist das ungefähr so einzuordnen:

1558 = 3457 v.Chr. = Noah zeugte Sem, im Alter von 500 Jahren
1656 = 2455 v.Chr. = Beginn der Sintflut
1658 = 2453 v.Chr. = Sem zeugte seinen ersten Sohn Arpachschad
                                   - vermutlich zeitgleich Ham auch seinen ersten Sohn Kusch
1693 = 2418 v.Chr. = Sems Sohn Arpachschad zeugte seinen ersten Sohn Schelach
                                   - vermutlich zeitgleich auch Kusch den Nimrod...
1711 = 2400 v.Chr. = lt. historischer Zählung fand der Turmbau zu Babel statt, wohl zur Zeit Nimrods.
1949 = 2163 v.Chr. = Abraham wird geboren (292 Jahre nach der Flut)

Abraham wurde 175 Jahre alt, sein Vater (Terach) sogar noch 205 Jahre.
Wenn Nimrod ungefähr zur gleichen Zeit wie Schelach geboren wurde (welcher 433 Jahre alt wurde und mit 30 seinen ersten Sohn zeugte), kann man spekulieren,
dass Nimrod ungefähr
1700 = 2411 v.Chr. geboren wurde und ungefähr bis
2100 = 2011 v.Chr. lebte
also ca. 400 Jahre alt wurde. Vielleicht auch 430 Jahre (dann bis 1981 v.Chr.)
Bei der Geburt von Abraham wäre Nimrod ungefähr 250 Jahre alt gewesen, und hätte dann womöglich noch die ganzen 175 Lebensjahre des Abraham erlebt und die Möglichkeit gehabt, mit Abraham zu kommunizieren.

 
Nimrods Mutter, Semiramis, so sagt die Überlieferung, muss wohl über ihren Gatten Kusch mit dem Turmbau zu Babel zu tun gehabt haben. Als die Sprachen verwirrt wurden und alle beteiligten Bauleute sich wegen Kommunikationsproblemen heillos zerstritten und sich deshalb in alle Winde zerstreuten, sah Semiramis ihre Macht und Einflußnahme dahinschwinden. Der Ehemann Kusch, ein Enkel von Noah (und Semiramis damit zwangsläufig auch wohl eine Enkelin zu Noah), war ihr offenbar machttechnisch nicht mehr nützlich und sie versprach sich mehr davon, die Herrschaft zusammen mit ihrem Sohn Nimrod auszuüben. Den sie dann kurzerhand zum Gatten nahm. Nach meinen Berechnungen müßte der - falls der Turmbau unter Kusch, dem Begründer Babylons, (1711) begann - in der Zeit ein Teenager gewesen sein, oder vielleicht auch schon knapp 20 Jahre alt. Falls Nimrod der Initiator des Turms war - was sogar wahrscheinlicher ist - war er ganz offensichtlich schon in sehr jungen Jahren ein Machtmensch und ein roher Geselle, der alles um sich herum unterdrückte. Da standen sich Mutter und Sohn wohl in nichts nach - oder vielleicht hat sich die Mutter Semiramis da machtgierig ihres Sohnes bedient und ihn auf diese Eigenschaft hin erzogen. Vorbild war sie ihm auf jeden Fall...
 
Nach dem was ich historisch herausfinden konnte, ließ Nimrod sich als erster Mensch als Gott anbeten. Er wurde zum "Herrn" = "Baal" der damaligen Menschheit. Er war der Baal. Und wie man weiß, musste man dem Baal Kinderopfer bringen. Ein neugeborenes Baby war offenbar der Garant für Sündenablaß, weil es ja noch keine einzige Sünde getan haben konnte . Das Neugeborene wurde der Baalstatue in die so modellierten Arme gelegt, darunter wurde das Feuer geschürt. Damit die Eltern das Schreien ihrer Babys nicht hören mußten während es in Baals Armen verbruzzelte, wurde lautstark Musik gemacht, mit Trommeln und allem möglichen Gerät. Was nebenbei wohl auch zu ekstatischen Tänzen führte - und das wiederum ist bekanntlich in der Esoterik eine gute Voraussetzung für Kontaktaufnahme mit nicht menschlichen Geistwesen...
 
In der Art waren die wüsten und bestialischen Vergehen des Nimrod. Was - wenn man einer jüdischen Legende Glauben schenken darf, den Zorn des Sem, des Großonkels (Bruder des Großvaters Ham) von Nimrod herausforderte. Sem gehörte ganz offensichtlich noch zu den gottesfürchtigen Menschen nach der Sintflut. Er empörte sich derart über die Untaten seines Großenkels, dass er ihn umbrachte. Und um den Menschen der damaligen Welt zu demonstrieren was passiert, wenn man solche perversen, gotteslästerlichen Taten verübt wie ein Nimrod, hackte er den Körper seines Großenkels in entsprechend große Stücke und schickte sie als Warnung an die Führer der umliegenden Völker.
 
Hislop schildert das so:

"...Wer war dann am geeignetsten dafür, dem Widerstand gegen den Abfall von der ursprünglichen Anbetung die Stirn zu bieten? Wenn Sem zu jener Zeit lebte, was fraglos so war – wer war so geeignet wie er? In genauer Übereinstimmung mit dieser Schlußfolgerung steht die Tatsache, daß einer der Namen des ursprünglichen Herkules in Ägypten »Sem« war.

Wenn »Sem« nun der ursprüngliche Herkules war, der die Riesen überwand, und zwar nicht nur durch rein körperliche Kraft, sondern durch die »Kraft Gottes« oder den Einfluß des Heiligen Geistes, stimmt dies vollständig mit seinem Charakter überein; darüber hinaus paßt dies in bemerkenswerter Weise zu dem ägyptischen Bericht über den Tod des Osiris. Die Ägypter sagen, daß der große Feind ihres Gottes ihn nicht durch offene Gewalt überwand. Vielmehr brachte er ihn durch eine Verschwörung mit zweiundsiebzig führenden Männern Ägyptens in seine Gewalt, tötete ihn, schnitt dann seinen Leichnam in Stücke und schickte die einzelnen Teile in viele verschiedene Städte des ganzen Landes.

Die wahre Bedeutung dieser Aussage wird verstanden, wenn wir uns die gerichtlichen Institutionen Ägyptens ansehen. Zweiundsiebzig war genau die Zahl der bürgerlichen und geistlichen Richter, die nach ägyptischem Gesetz bestimmen mußten, was die Strafe für jemanden sein sollte, der eines solch schweren Vergehens wie Osiris schuldig war, wenn man annimmt, daß dies ein Gegenstand gerichtlicher Untersuchung geworden war. Um einen solchen Fall zu entscheiden, wurden notwendigerweise zwei Gerichte eingeschaltet. Zuerst waren da die gewöhnlichen Richter, die Macht über Leben und Tod hatten und dreißig an der Zahl waren; daneben bestand ein Gericht aus zweiundvierzig Richtern, die, wenn Osiris zum Tode verurteilt wurde, zu bestimmen hatten, ob sein Körper beerdigt werden sollte oder nicht, denn vor dem Begräbnis mußte jeder die schwere Prüfung dieses Gerichts bestehen.

Da ihm die Beerdigung verweigert wurde, mußten notwendigerweise beide Gerichte eingeschaltet werden, und so waren es genau zweiundsiebzig Personen unter dem Vorsitzenden Typho, die Osiris dazu verurteilten, zu sterben und in Stücke geschnitten zu werden. Was berichtet nun die Aussage über die Verschwörung anderes, als daß der große Gegner des abgöttischen Systems, das Osiris einführte, diese Richter so von der Ungeheuerlichkeit seines Verstoßes überzeugte, daß sie den Täter einem schrecklichen Tod und anschließend der Schande überließen, als Abschreckung für jeden, der nach ihm in seine Fußstapfen treten wollte."
 
Inzwischen muß Semiramis höchst erbost über die Justizmaßnahmen von Sem gewesen sein, und sie versuchte, dieser Körperteile ihres Sohnes/Gatten wieder habhaftig zu werden. Sie konnte auch tatsächlich alle Teile wieder zusammenbringen - bis auf die Fortpflanzungsorgane. Die blieben unauffindbar.
 
Sie fabulierte also, dass Nimrod hätte wiederbelebt werden können (vielleicht weil er angeblich ein Gott sei...), wenn man auch noch Hoden und Penis wiedergefunden hätte. Da es aber nicht mehr möglich war, ließ sie ihn mysthisch als Gott erscheinen. Zumindest redete sie das den Menschen in ihrem Machtbereich ein. Sie führte eine anschauliche Tradition ein, um das zu demonstrieren: Anläßlich des Geburtstags von Nimrod (nach unserer Zeitrechnung muss das der 25. Dezember sein...), ließ sie im Wald einen immergrünen Baum schlagen (im Orient war das eine Palme, bei uns ist es ein Tannenbaum...). Der wurde irgendwo am Boden befestigt und mit Gold und Silber geschmückt. Außerdem hängte sie in Erinnerung an die fehlenden Hoden des Nimrod abgeschnittene Hoden (von einem Tier???) an diesen Baum, die heute als rote Kugeln symbolisiert werden.
 
Semiramis ließ sich als Gattin des "Sonnengottes" Nimrod = Baal gleich als Mondgöttin (Isis oder Ishtar) verehren. Sie fabulierte mal wieder, der Mond (in anderem Sprachgebrauch wohl eher "die" Mondin...) ist in einem Zyklus von 28 Tagen jeweils mit einem Ei schwanger. Dann komme aus dem Mond ein Ei hervor. Darin sei sie gewesen und das Ei sei in den Euprhat gefallen. Seit dem wird auch das Ei verehrt... wir kennen es heute noch als Isis- / Ishtar-Ei - und nun hört man es schon phonetisch, im Englischen als "Easter-Egg" (das Isthar-Egg klingt deutlich an!), im Deutschen als Oster-Ei.
 
So, jetzt bin ich ziemlich abgeschweift. Eigentlich geht es hier um die Feste zu Baalbek, von Kain begründet in der allerersten Stadt namens "Henoch", nach der Sintflut von Nimrod um das Jahr 1715 rum wiederbelebt, indem er die Anbetungsstätte zu Ehren sich selbst, dem Gott Baal, von Riesen rekonstruieren ließ.
 
Und SO hat das ausgesehen:
 
Der Bacchus-Tempel...
(gemäß
Hislop "Von Babylon nach Rom" war Bacchus (Bedeutung: "Der Beweinte") auch ein anderer Name für Tammuz, dem vermeintlichen Sohn des Nimrod und der Semiramis, letztlich wurden Tammuz und Nimrod aber wohl gerne als ein und dieselbe Person dargestellt und der Bacchus-Tempel war demnach wohl eine Anbetungsstätte für Nimrod...)
Baalbek_Tempel
.
Baalbek_Baccustempel
Baalbek - Bacchustempel
"Stein der schwangeren Frau" oder auch "Stein des Südens"
 
Wikipedia läßt uns Folgendes wissen:

Der Stein der schwangeren Frau (Hadschar al-Hibla) oder Stein des Südens (Hadschar al-Qubla) ist ein römischer Monolith, der sich in Baalbek im Libanon befindet und als einer der weltgrößten Monolithen gilt. Ein weiterer, noch größerer antiker Monolith wurde in den 1990er Jahren unweit davon entdeckt. Die beiden Kalksteinblöcke waren als Bausteine für den für seinen Gigantismus berühmten römischen Tempelkomplex von Baalbek bestimmt, wurden aber nie aus dem Steinbruch fortbewegt.
 

Der bearbeitete Steinblock aus cretacischem Kalkstein ist
20,31 – 20,76 m lang,
4,00 m unten und 4,14 – 5,29 m oben breit und
4,21 – 4,32 m hoch.

Bei einer
Dichte von 2,6 – 2,8 g/cm³ wiegt der Monolith etwa 1000 t (Masse = Dichte x Volumen).

Er ist auf drei Seiten bearbeitet und liegt schräg im Sand. Auf der im Sand eingesunkenen Seite, Kopfseite genannt, ist der große Quader nicht bearbeitet, sondern bruchrau. An diesem Ende des Steins ist eine erkennbare Rille eingeschlagen, die möglicherweise zum winkelrechten Anarbeiten der Winkelfläche diente. Der aus dem Sand herausragende Kopf des Steinblocks wie auch die Oberseite und die Nebenseiten sind bearbeitet. Die Oberseite wurde durch das Betreten von Touristen stark geglättet, und die Bearbeitungsspuren wurden dort eingeebnet. Im oberen Drittel hat der Stein einen Riss, der allerdings nicht durch den Stein hindurchreicht und nicht bruchgefährdend ist.

Über diesen Stein berichtete der Ritter Martin Baumgarten aus Kufstein bereits im frühen 16. Jahrhundert. Baumgarten stellte Buchstaben einer römischen Inschrift darauf fest, die sich möglicherweise auf einen Kaiser oder auf eine Gottheit bezieht.

1996 wurde der antike Steinbruch, aus dem der Steinblock stammt, von österreichischen Wissenschaftlern aus Linz erfasst und zwei große Steinblöcke digital vermessen, um die Bearbeitungsstufen zu analysieren. Da der Steinbruch 900 Meter vom „Heiligen Bezirk“, den Tempelanlagen von Baalbek entfernt ist, wird die Ansicht vertreten, dass er zu den drei ähnlich großen Monolithen – den sog. Trilithos – gehört, die einen Teil des Podiums des Jupitertempels bilden. Diese drei Monolithen, die im Jupitertempel verbaut wurden, wiegen durchschnittlich 800 t.

Transportproblem

Woran der Steintransport des Kalksteinblocks letzten Endes scheiterte, ist ungeklärt, da davon ausgegangen werden muss, dass er sich nicht auf hölzernen Rollen oder Schlitten transportieren ließ, da diese zerdrückt worden bzw. im Sandboden eingesunken wären. Das Gelände, in dem der große Baustein liegt, steigt zudem an, und sofern der Block für das Podium vorgesehen war, hätte er dazu auf der Baustelle angehoben werden müssen. Allerdings ist ein Transport von Steinen mit extrem großer Masse durchaus möglich: Dies wird von Wissenschaftlern mit dem Beispiel der Aufstellung des Obelisken auf dem Petersplatz von 1586 mit 48 Seilwinden, 900 Arbeitern und 75 Pferden in den Bereich des Möglichen gerückt.

 
Die größten Quader, die je für ein antikes Bauwerk bestimmt waren, liegen in Baalbek: Der 1000 Tonnen schwere Monolith I diente schon immer als imposante Fotokulisse. Der gewaltige Block war zusammen mit einem weiteren Riesenquader, der sogar 1240 Tonnen wiegt, für das Podium des Jupitertempels bestimmt – Monolith I war wohl für eine der beiden Ecken vorgesehen, im Anschluss an drei bis zu 800 Tonnen schwere Quader, die zuvor schon mit ungeheurem Aufwand dorthin geschafft und verbaut worden waren. Das Konzept, das riesige Tempelpodium aus nur drei Schichten von Quadern mit bisher unerreichten Dimensionen herstellen zu wollen, war so megaloman, dass es letztlich nur Erfolg oder Scheitern geben konnte. Ob es technische, wirtschaftliche oder politische Gründe waren, die den Transport der gewaltigen Blöcke vom Steinbruch zum 900 Meter entfernten Tempel verhinderten und damit die gesamte Planung zunichte machten, ist noch ungeklärt. Bis heute jedenfalls liegen die beiden gewaltigen Blöcke im Steinbruch – als eine Art ewiges Wahrzeichen für das Streben Baalbeks, alle anderen Städte der Antike zu übertreffen.
 
... neu entdeckter, benachbarter Monolith:
Stein_der_schwangeren_Frau
Stein_der_schwangeren_Frau
Baalbek_Stein_der_schwangeren_Frau
 
Jupitertempel:
Während der Regierungszeit von Kaiser Nero (54 bis 68 nach Chr.) wurde mit dem Bau des sogenannten Jupitertempels begonnen. Die ursprünglichen 54 Säulen, die den Tempel stützten und zugleich auch zierten, ragten 20 Meter in den Himmel. Heute sind leider nur noch 6 der ehemals 54 Säulen erhalten geblieben, die aber trotzdem noch immer einen guten Eindruck von der Pracht dieses Bauwerks geben.
 
Baalbek_Jupitertempel_Ornament
l
Relief am Jupitertempel
Baalbek_Loewenkopf
 
 
 
2400 v.Chr. =Nimrod, Turmbau lt. Historie
2455 v.Chr. = Sintflut lt. Zeittafel (+ 1656 =   v. Schöpfung bis Christi Geburt: ca. 4111 Jahre
 
Noah zeugte Ham (bei Sem war er 500J), das war 1558
Ham zeugte Kusch (Sem zeugte 1658 seinen ersten Sohn...)
Kusch zeugte Nimrod (der zeugte 1693 seinen ersten Sohn
Nimrod könnte 1700 geboren sein... (= 2411 v.Chr.?)
Abraham: 292 nach der Flut = 1948 geboren?
 
Josua 24:2
sprach er zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vorzeiten jenseits des Euphratstroms, Terach, Abrahams und Nahors Vater, und dienten andern Göttern.
 
Interessante Abhandlung, leider auf Englisch: Baalbek
 
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